Das IDEATE-Projekt wurde auf einem Workshop zum Thema „Israelbezogener Antisemitismus“ vorgestellt

Am 8. Juli 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr veranstaltete die Universität Paderborn den Workshop „Israelbezogener Antisemitismus im Kontext des Nahostkonflikts“ für Mitarbeiter der Universität. Die Veranstaltung bot eine gezielte Gelegenheit, über die Formen, Auswirkungen und aktuelle Relevanz von Antisemitismus, insbesondere im Hochschulkontext, nachzudenken. Sie war als Workshop in kleinen Gruppen mit maximal 10 Teilnehmenden konzipiert.

Der kurze Workshop befasste sich mit der Frage, was unter Israel-bezogenem Antisemitismus zu verstehen ist und wie er in Diskussionen rund um den Nahostkonflikt zum Tragen kommen kann. Die Teilnehmenden setzten sich mit dessen Auswirkungen auf das jüdische Leben in Deutschland auseinander und diskutierten die Unterscheidung zwischen legitimer Kritik und antisemitischen Narrativen. Durch die Kombination von Fachbeiträgen mit fallbezogener Arbeit legte der Workshop besonderen Wert auf Dialog, Reflexion und Austausch. Ziel war es, die Mitarbeiter*innen dabei zu unterstützen, eine fundierte und verantwortungsvolle Haltung zu entwickeln, die als Leitlinie für ihre tägliche Arbeit an der Universität dienen kann.

Die Universität Paderborn nutzte diese Gelegenheit gerne, um das von der EU im Rahmen von Erasmus+ geförderte Kooperationsprojekt IDEATE – „Equity, Diversity and Inclusion Training Programme through Applied Design Thinking“ – vorzustellen. IDEATE bringt fünf internationale Universitäten zusammen, um interdisziplinäre Fortbildungsangebote zu den Themen Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) für Studierende und Mitarbeiter*innen zu entwickeln und umzusetzen.

Das Projekt zielt darauf ab, zu inklusiveren Hochschulsystemen beizutragen, indem es die Teilnehmenden dabei unterstützt, Diskriminierung zu erkennen, über strukturelle Ungleichheiten nachzudenken und praktische Antworten auf EDI-bezogene Herausforderungen zu entwickeln. Daher war die Vorstellung von IDEATE im Rahmen eines Workshops zum Thema Antisemitismus besonders relevant. Antisemitismus ist eine Form der Diskriminierung, die Einzelpersonen, Gemeinschaften und institutionelle Umfelder, einschließlich Hochschulen, betrifft. Um ihm entgegenzuwirken, sind Wissen, kritische Reflexion und die Fähigkeit erforderlich, verantwortungsbewusst zu handeln, wenn diskriminierende Sprache, Stereotypen oder Ausgrenzung auftreten. Diese Ziele stehen in engem Zusammenhang mit dem umfassenden Engagement von IDEATE für Gerechtigkeit, Vielfalt, Inklusion und Antidiskriminierung. Der Workshop bot daher einen wertvollen Rahmen, um zu veranschaulichen, wie das IDEATE-Schulungsprogramm bestehende universitäre Aktivitäten ergänzen kann: durch die Bereitstellung von Instrumenten zur Sensibilisierung, zum Dialog und zur gemeinsamen Entwicklung inklusiver Praktiken. Durch solche Initiativen bekräftigt die Universität Paderborn weiterhin ihr Engagement für die Förderung eines respektvollen, diskriminierungssensiblen Umfelds für alle Mitglieder ihrer Hochschulgemeinschaft.

Die IDEATE-Veranstaltung präsentiert innovative Ressourcen für inklusive Bildung in Toledo

Am 16. Juni 2026 veranstaltete die Universidad de Castilla-La Mancha in Toledo, Spanien, eine EU-IDEATE-Veranstaltung zur Ergebnisverbreitung, bei der Lehrkräfte aus dem Hochschul- und Sekundarbereich zusammenkamen, um die innovativen Ansätze des Projekts zu Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI) im Bildungswesen zu erörtern.

Obwohl sich ursprünglich 20 Teilnehmer für die Veranstaltung angemeldet hatten, konnten aufgrund unvorhergesehener Umstände am Veranstaltungstag nur neun Pädagogen teilnehmen. Trotz der kleineren Gruppe bot die Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit für eine konstruktive Diskussion, den Wissensaustausch und die Auseinandersetzung mit den Zielen und Ressourcen des Projekts.

Den Teilnehmern wurden das EU-IDEATE-Projekt sowie die entwickelten Unterrichtsmaterialien vorgestellt, die darauf abzielen, inklusivere Lehr- und Lernumgebungen zu fördern. Im Rahmen der Veranstaltung wurde hervorgehoben, wie die Ressourcen des Projekts Pädagogen dabei unterstützen können, Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion in ihre tägliche Praxis zu integrieren und gleichzeitig Zusammenarbeit, kritisches Denken und das Engagement der Schüler zu fördern.

Der interaktive Charakter der Veranstaltung ermöglichte es den Teilnehmern, Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Herausforderungen zu erörtern und zu überlegen, wie die IDEATE-Ressourcen an ihre jeweiligen Bildungsumgebungen angepasst und dort umgesetzt werden könnten.

Die Anwesenden reagierten sowohl auf das Projekt als auch auf die vorgestellten Materialien sehr positiv. Die Teilnehmer erkannten den praktischen Nutzen der Ressourcen und hoben deren Potenzial hervor, Lehrkräfte bei der Schaffung inklusiverer, gerechterer und motivierenderer Lernumgebungen sowohl in der Sekundarstufe als auch im Hochschulbereich zu unterstützen.

Die Veranstaltung in Toledo stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein im Engagement des EU-IDEATE-Projekts dar, Pädagoginnen und Pädagogen in ganz Europa mit innovativen Instrumenten und kooperativen Ansätzen zu unterstützen, die inklusive Bildung stärken und Chancengleichheit für alle Lernenden fördern.

IDEATE präsentiert innovative EDI-Ansätze im Europäischen Parlament

Am 2. und 3. Juni 2026 war das EU-Projekt IDEATE in Zusammenarbeit mit der COLOURS Alliance bei „The Sense of Belonging“ vertreten, einer europäischen Austauschveranstaltung, die im Europäischen Parlament in Straßburg, Frankreich, stattfand. Die Veranstaltung brachte Vertreter europäischer Hochschulallianzen zusammen, um Wissen auszutauschen, bewährte Verfahren zu teilen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI) im gesamten Hochschulwesen zu stärken.

Insgesamt nahmen 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Hochschulallianzen an dem Workshop teil. Die COLOURS Alliance stellte ihren gemeinsam mit IDEATE entwickelten EDI-Workshop vor, während die FilmEU Alliance ihre eigene innovative Initiative „Future Campuses“ präsentierte und den Teilnehmenden damit ergänzende Perspektiven zur Förderung der Inklusion im europäischen Hochschulwesen vermittelte.

Der Workshop hob den einzigartigen Ansatz von IDEATE im Bereich EDI hervor, der die Teilnehmer dazu anregt, unbewusste Vorurteile zu erkennen, Stereotypen zu hinterfragen und darüber nachzudenken, wie individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen inklusive akademische und kooperative Umgebungen prägen.

Ein zentrales Element des Workshops war die Einbindung von Prinzipien der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), die die Teilnehmer dabei unterstützte, ein größeres Selbstbewusstsein zu entwickeln, und sie dazu ermutigte, ihre eigene Rolle bei der Förderung gerechter, respektvoller und inklusiver Lerngemeinschaften zu reflektieren. Dieser reflektierende Ansatz bietet Pädagogen und Fachkräften im Hochschulbereich praktische Werkzeuge, um über das bloße Bewusstsein hinaus zu einer sinnvollen Verhaltensänderung zu gelangen.

Im Anschluss an die Vorträge arbeiteten die Teilnehmer gemeinsam daran, Ideen zur Stärkung von EDI in den europäischen Hochschulallianzen zu entwickeln. Die Diskussionen führten zu einer Reihe praktischer Vorschläge und ermöglichten einen wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen den Allianzen, wobei sowohl gemeinsame Herausforderungen als auch Chancen für eine zukünftige Zusammenarbeit deutlich wurden.

Der Workshop fand großen Anklang und unterstrich den Wert des innovativen, selbstreflexiven EDI-Ansatzes, der gemeinsam von der COLOURS-Allianz und dem EU-Projekt IDEATE entwickelt wurde. Durch seinen Beitrag zum Dialog im Europäischen Parlament unterstützt IDEATE weiterhin die Entwicklung inklusiverer, kooperativerer und offenerer Hochschulumgebungen in ganz Europa und bekräftigt damit das Engagement des Projekts für die Förderung von Gerechtigkeit, Vielfalt, Inklusion und einem stärkeren Zugehörigkeitsgefühl für alle.

Das IDEATE-Projekt veranstaltet eine Informationsveranstaltung und eine Abschlusssitzung in Zypern

Das IDEATE-Projekt hat kürzlich mit einer Verbreitungsveranstaltung und einem abschließenden Partnertreffen, das von der Neapolis University Pafos auf Zypern ausgerichtet wurde, einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Treffen bot die Gelegenheit, Projektergebnisse auszutauschen, mit Studierenden in Kontakt zu treten und über die im Laufe des Projekts erzielten Fortschritte und Erfolge zu reflektieren.

Am 7. Mai brachte die Informationsveranstaltung Psychologiestudierende zu einem Vortrag, fruchtbaren Diskussionen und einer Posterausstellung zusammen, bei der die Studierenden ihre Arbeiten zu den Themen Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) präsentierten. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, Ideen auszutauschen, die praktische Relevanz von EDI in Bildung und Gesellschaft zu erörtern und die Bedeutung des studentischen Engagements für die Förderung inklusiver Ansätze hervorzuheben.

Am folgenden Tag hielt das Konsortium sein abschließendes hybrides Partnertreffen ab, um die Projektaktivitäten abzuschließen und über die Zusammenarbeit sowie die Errungenschaften der gesamten Partnerschaft zu reflektieren. Die Partner waren sich einig, dass das Projekt in vielerlei Hinsicht erfolgreich war, insbesondere hinsichtlich der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit, der Einbindung von Interessengruppen und der Entwicklung innovativer Bildungsansätze im Zusammenhang mit EDI. Das Treffen bot zudem Raum für Diskussionen über die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse und darüber, wie die entwickelten Materialien auch über die Projektlaufzeit hinaus das Lernen, die Sensibilisierung und den Kapazitätsaufbau weiterhin unterstützen können.

IDEATE-Ergebnisse wurden auf der CINAIC 2025 vorgestellt

Das IDEATE-Projekt stellt durch innovative Lehr- und Lernaktivitäten weiterhin seine Wirkung im gesamten europäischen Hochschulwesen unter Beweis.

María José Ruiz García von der Universität von Castilla-La Mancha (UCLM) hat die Ergebnisse vorgestellt, die durch die Umsetzung von IDEATE im Kurs „Innovación Docente en Ciencias“ erzielt wurden, der im Rahmen des Masterstudiengangs „Máster Universitario en Formación del Profesorado de Educación Secundaria“ (MUFPS) angeboten wird.

Die Ergebnisse wurden auf der CINAIC 2025 vorgestellt, einer Konferenz zur Bildungsinnovation, auf der Forscher, Pädagogen und Praktiker zusammenkommen, um Fortschritte im Bereich Lehren und Lernen auszutauschen. Der Beitrag wurde positiv aufgenommen und ist nun im offiziellen Tagungsband veröffentlicht worden.

Diese Verbreitungsmaßnahme unterstreicht die Bedeutung von IDEATE bei der Förderung innovativer, inklusiver und studierendenzentrierter Lehransätze im Hochschulbereich. Sie zeigt zudem, wie die Ressourcen und Methoden von IDEATE sinnvoll in die Lehrerausbildung integriert werden können, um angehende Lehrkräfte bei der Entwicklung inklusiverer und reflektierterer Unterrichtspraktiken zu unterstützen. Die Veröffentlichung im Tagungsband der CINAIC 2025 stellt einen wichtigen Erfolg für das IDEATE-Projekt dar und stärkt dessen Sichtbarkeit, Nachhaltigkeit und wissenschaftliche Wirkung weiter.

Tag der Vielfalt an der Universität Paderborn

Wir haben die Vielfalt gefeiert: Anlässlich des bundesweiten Tages der Vielfalt im Mai haben wir auch auf dem Campus der Universität Paderborn ein starkes Zeichen für Toleranz, Inklusion, Chancengleichheit und demokratisches Zusammenleben gesetzt.

Anlässlich des Tages der Vielfalt veranstalten die Hochschulen in der Region Ostwestfalen-Lippe regelmäßig den „DIV DAY OWL“ und schaffen damit eine Plattform für Vielfalt sowie einen Treffpunkt für Austausch, neue Perspektiven und soziale Initiativen.

Das diesjährige Programm war erneut vielfältig: Im Foyer des O-Gebäudes luden verschiedene Aktivitäten die Besucher zum Entdecken und Mitmachen ein. Dazu gehörten ein Diversity-Quiz, kreative Diskussionsformate, Stände von Kolleg*innen und Expert*innen, die über Diversity-Maßnahmen oder -Projekte informierten (wie die EU-Projekte IDEATE, das zentrale Chancenbüro, Angebote zur Kinderbetreuung und vieles mehr), sowie VR-Erlebnisse zu Diversity-Themen.

Bei den DIV TALKS OWL hielten Studierende und Forschende prägnante Kurzvorträge, die spannende Einblicke in Projekte zu den Themen Vielfalt, soziale Nachhaltigkeit, queeres Leben, sozialer Zusammenhalt, internationale Perspektiven und Flüchtlingshilfe boten. Ein besonderes Highlight: Die Vorträge wurden aus dem Filmstudio der Universität Paderborn live an die anderen teilnehmenden OWL-Hochschulen übertragen.

Der akademische Teil der Veranstaltung endete mit einer Grundsatzrede zum Thema „Diversität unter Doktorand*innen: Es gibt noch Verbesserungspotenzial! Strukturen verändern, Chancen schaffen und neue Wege ebnen“ von Prof. Dr. Isabel Steinhardt, gefolgt von einer offenen Fragerunde.

Der DIV DAY OWL hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Räume für Offenheit, Dialog und gegenseitiges Lernen sind und wie Hochschulen soziale Verantwortung aktiv gestalten können.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten der Universität Bielefeld, der OWL-Hochschule für angewandte Wissenschaften und Künste, der Fachhochschule Bielefeld, der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, der Musikhochschule Detmold sowie der FH-Diakonie (Diakonie-Fachhochschule – FHdD) Bielefeld sowie an die Gäste der Vorträge.

Studentin vertieft ihre Kenntnisse in den Bereichen Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion

Ein Studierender der Universität Kristianstad hat erfolgreich eine Zertifizierung im Bereich Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI) unter der Leitung von Zorica Grubor abgeschlossen.

Der Workshop vermittelte wertvolle Einblicke in unbewusste Vorurteile und inklusive Praktiken und vermittelte den Teilnehmern praktische Fähigkeiten für einen respektvollen und effektiven Umgang in vielfältigen Umgebungen.

Diese Initiative spiegelt das starke Engagement der Universität Kristianstad wider, Studierende auf inklusive, zukunftsorientierte Arbeitswelten vorzubereiten.

Stärkung inklusiver Praktiken in der Jugendarbeit durch Sensibilisierung für Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion in Hässleholm

Im Rahmen des kontinuierlichen Engagements von IDEATE zur Förderung von Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) in Bildung und Gesellschaft wurde für Beamte der Regionalverwaltung der Gemeinde Hässleholm eine EDI-Veranstaltung zur Sensibilisierung für diese Themen durchgeführt. Die Teilnehmer vertraten verschiedene berufliche Funktionen im Bereich der Jugendarbeit und des Jugendengagements und verfolgten alle das gemeinsame Ziel, inklusive und personenzentrierte Ansätze in ihrer täglichen Praxis zu stärken.
Die Fortbildung wurde in Zusammenarbeit mit dem lokalen Verein „Youngstival“ durchgeführt, einer Organisation, die sich der Förderung personenzentrierter Ansätze in der Jugendarbeit verschrieben hat. Durch diese Partnerschaft schuf die Initiative eine Plattform, auf der akademisches Wissen und praxisnahes Fachwissen aus der Gemeinde in einem sinnvollen Dialog zusammenfließen konnten.
Während der Veranstaltung trug Zorica mit einem gezielten Modul bei, das sich mit unbewussten Vorurteilen, inklusiver Interaktion und respektvollem Umgang in beruflichen Kontexten befasste. In der Diskussion wurde erörtert, wie unbewusste Annahmen die Entscheidungsfindung und Kommunikation beeinflussen können, insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen, aber auch in einem breiteren gesellschaftlichen und organisatorischen Umfeld. Die Teilnehmer wurden dazu angeregt, über ihre eigenen Praktiken nachzudenken und konkrete Strategien zur Förderung gerechter und inklusiver Umgebungen zu erwägen.
Die Initiative spiegelt das Vierfach-Helix-Modell wider und bringt Vertreter aus Wissenschaft, dem öffentlichen Sektor, der Zivilgesellschaft sowie Akteure aus den Gemeinden zusammen. Durch die Einbindung forschungsbasierter Perspektiven zu EDI in laufende berufliche Weiterbildungsinitiativen stärkt die Fortbildung das lebenslange Lernen und schlägt nachhaltige Brücken zwischen der Hochschulbildung und der Gesellschaft.
Durch solche Kooperationsbemühungen unterstützt IDEATE weiterhin den Wissensaustausch, inklusive Innovation und den Kapazitätsaufbau sektorübergreifend und stellt so sicher, dass die EDI-Prinzipien aktiv in die tägliche Praxis eingebettet werden.

Multiplikatorveranstaltung – IFK Kristianstad

Am 5. Februar war die Heimspielstätte des IFK Kristianstad Schauplatz einer inspirierenden und zum Nachdenken anregenden Veranstaltung zum Thema Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI). Als Vertreter der Universität Kristianstad leiteten Zorica Grubor und Martin Persson einen interaktiven Workshop mit den Spitzenspielerinnen des Vereins, dessen Schwerpunkt auf EDI und der Verantwortung lag, die mit der Rolle als Vorbild sowohl auf als auch abseits des Spielfelds einhergeht.

Die Universität Kristianstad ist stolz auf ihre Zusammenarbeit mit dem IFK Kristianstad und dankbar für das Engagement, die Offenheit und die Bereitschaft der Spieler, sich an konstruktiven Gesprächen zum Thema EDI zu beteiligen.

IDEATE wurde im Rahmen eines öffentlichen Vortrags in Ferrara vorgestellt

Am 30. Januar 2026 wurde das IDEATE-Projekt im Rahmen eines öffentlichen Vortrags vorgestellt, der von der Universität für lebenslanges Lernen für Senioren (UTEF) in Ferrara, Italien, veranstaltet und von Prof. Sandrine Labory gehalten wurde. An der Veranstaltung nahmen 39 Teilnehmer teil, was zur Erreichung der Ziele des Projekts in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit und Wissensverbreitung beitrug.
In der Präsentation wurde IDEATE als innovative Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen hervorgehoben, wobei der Schwerpunkt auf herausforderungsbasiertem Lernen, interdisziplinärer Zusammenarbeit und der Integration von Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) in die Hochschulbildung lag. Mithilfe der IMAGINE-Methodik unterstützt das Projekt die Entwicklung praktischer, lösungsorientierter Kompetenzen bei den Lernenden.
Wichtigste Ergebnisse und Auswirkungen:
Verbreitung der IDEATE-Methodik unter externen Interessengruppen
Einbindung von Zielgruppen im Bereich des lebenslangen Lernens
Stärkung des Bewusstseins für EDI-getriebene Innovation im Bildungswesen
Beitrag zum Kapazitätsaufbau über traditionelle Hochschulkontexte hinaus
Diese Maßnahme unterstützt das übergeordnete Ziel von IDEATE, inklusive, innovative und zukunftsorientierte Praktiken im Hochschulbereich europaweit zu fördern.

IDEATE beim Colours CoLab & Food Hack

Im Rahmen der Europäischen Universitätsallianz COLOURS war die Högskolan Kristianstad kürzlich Gastgeber eines CoLab- und Food-Hack-Workshops. Es waren drei Tage voller Innovation, Lernen und Zusammenarbeit unter dem Motto: „Wie kann Zusammenarbeit Entscheidungen für einen gesunden Lebensstil und nachhaltige Ernährungsgewohnheiten beeinflussen?“

Nach dem Vorbild des Quadruple-Helix-Modells kamen Teilnehmer aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu erörtern und Lösungen zur Förderung nachhaltiger Ernährungsgewohnheiten und gesünderer Lebensentscheidungen zu erarbeiten. Nach einer aufschlussreichen Podiumsdiskussion mit Experten zu diesem Thema arbeiteten Studierende aus allen Hochschulen der COLOURS-Allianz in interdisziplinären Teams unter Anwendung von Design Thinking daran, innovative und kreative Lösungen zu entwickeln.

Im Rahmen der Veranstaltung hob Zorica Grubor, EDI-Beauftragte der Colours European University Alliance, die Bedeutung von Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) in Innovationsprozessen hervor. Sie sprach darüber, wie Vielfalt – in Verbindung mit bewusster Inklusion und einem Verständnis für Intersektionalität – Kreativität, Zusammenarbeit und eine effektivere Problemlösung fördert.

Das „CoLab & Food Hack“ veranschaulicht die Vision des IDEATE-Projekts, EDI-Prinzipien in Innovation, Bildung und herausforderungsorientierte Initiativen zu integrieren. Durch die Verankerung von Gerechtigkeit und Inklusion bei gleichzeitiger Anwendung des Design Thinking als Ansatz streben wir an, den Zusammenhang zwischen Vielfalt und Innovation im gesamten europäischen Hochschulwesen zu stärken.


Befähigung von Lehrkräften zur Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion in Zypern

Am 11. Dezember 2025 hielten Dr. Marilena Mousoulidou und Dr. Andri Christodoulou von der Neapolis-Universität Pafos einen spannenden Vortrag vor 40 Lehrkräften am Gymnasium von Polis Chrysochous auf Zypern. Die im Rahmen des EU-Projekts IDEATE organisierte Veranstaltung befasste sich damit, wie Pädagoginnen und Pädagogen Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion (EDI) durch ein gesteigertes Bewusstsein, reflektierende Praxis und praktische Strategien zur Förderung inklusiver Lernumgebungen stärken können.

Der Vortrag führte die Teilnehmer in zentrale EDI-Konzepte ein, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf unbewussten Vorurteilen, inklusiven pädagogischen Praktiken und der wichtigen Rolle lag, die Lehrkräfte bei der Schaffung von Umgebungen spielen, in denen sich jeder Lernende wertgeschätzt und unterstützt fühlt. Durch die Kombination theoretischer Perspektiven mit interaktiven Aktivitäten regte die Veranstaltung die Teilnehmer dazu an, über ihre eigene berufliche Praxis nachzudenken und gleichzeitig praktische Ansätze zur Förderung von Inklusion und Gerechtigkeit im Unterricht zu erkunden.

Während der gesamten Veranstaltung setzten sich die Lehrkräfte damit auseinander, wie implizite Vorurteile alltägliche Interaktionen und pädagogische Entscheidungen beeinflussen können und wie ein gesteigertes Selbstbewusstsein zu gerechteren Lernergebnissen für die Schüler beitragen kann. In den Diskussionen wurde zudem die Bedeutung von Empathie, Zusammenarbeit und frühzeitiger Intervention hervorgehoben, um Ausgrenzung zu verhindern und positive Beziehungen innerhalb der Schulgemeinschaften zu fördern.

Ein zentraler Teil des Vortrags stellte das IDEATE-Projekt und dessen IMAGINE-Methodik als innovative Ansätze für kollaborative und interdisziplinäre Problemlösung vor. Die Teilnehmer untersuchten, wie diese Rahmenkonzepte an den Bildungsbereich angepasst werden können, um Lehrkräften zu ermöglichen, Schüler mit authentischen gesellschaftlichen Herausforderungen zu konfrontieren und gleichzeitig kritisches Denken, Kreativität sowie inklusive Lernansätze zu fördern.

Durch die Verankerung der EDI-Prinzipien in der Unterrichtspraxis bietet die IMAGINE-Methodik Pädagogen praktische Instrumente, um partizipativere und inklusivere Lernerfahrungen zu schaffen, die die Schüler darauf vorbereiten, sich in zunehmend vielfältigen Gesellschaften zurechtzufinden.

Der Vortrag am Gymnasium von Polis Chrysochous spiegelt das anhaltende Engagement des EU-Projekts IDEATE für die Stärkung inklusiver Bildung in ganz Europa wider. Indem das Projekt Lehrkräfte mit praktischem Wissen, innovativen Methoden und Möglichkeiten zur Reflexion ausstattet, unterstützt es Schulen dabei, Lernumgebungen zu schaffen, in denen Vielfalt als Stärke anerkannt wird, Chancengleichheit gefördert wird und jeder Lernende die Möglichkeit hat, sich zu entfalten.

Das IDEATE-Projekt wurde im Rahmen einer CoLab-Veranstaltung an der Universität Paderborn vorgestellt

Vom 7. bis 9. Oktober 2025 wurde das IDEATE-Projekt im Rahmen der CoLab-Veranstaltung „Psychische Gesundheit, Körperbild sowie Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI) – Herausforderungen für die Gesellschaft der Zukunft“ vorgestellt, die an der Universität Paderborn stattfand.

Die Veranstaltung brachte Forscher, Pädagogen und Interessenvertreter zusammen, um wichtige gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit, Körperbild sowie EDI in der heutigen Gesellschaft zu erörtern. Im Rahmen der Veranstaltung wurden das IDEATE-Projekt und seine Arbeit zu den Themen Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion vorgestellt und diskutiert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den pädagogischen Ansätzen des Projekts, den Aktivitäten zur Einbindung der Studierenden sowie der Bedeutung der Förderung inklusiver Lernumgebungen im gesamten Hochschulbereich lag.

Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Diskussion darüber, wie EDI-Prinzipien in Lehre, Lernen und breiter angelegte gesellschaftliche Initiativen integriert werden können. In den Diskussionen wurde zudem die wachsende Bedeutung interdisziplinärer und kooperativer Ansätze bei der Auseinandersetzung mit Themen rund um Wohlbefinden, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe hervorgehoben.

Die Verbreitungsmaßnahmen schärften das Bewusstsein für das IDEATE-Projekt und seine Ergebnisse bei einem internationalen Publikum und stärkten die Zusammenarbeit sowie den Wissensaustausch zwischen Forschenden und Praktikern in den Bereichen EDI, psychische Gesundheit und Bildung weiter.

Förderung eines inklusiven Kulturerbes: IDEATE-Partner besuchen das Schifanoia-Museum in Ferrara

Im Rahmen des Treffens des IDEATE-Konsortiums in Ferrara hatten die Projektpartner die Gelegenheit, das kürzlich restaurierte Schifanoia-Museum zu besuchen – ein Wahrzeichen des kulturellen Erbes und ein Beispiel für inklusive Museumspraxis.

Das Nachmittagsprogramm mit dem Titel „Erhaltung und Vermittlung des kulturellen Erbes auf inklusive Weise“ fand im historischen Palazzo Schifanoia statt und bot Einblicke in die innovativen Bemühungen des Museums, Kunst und Kulturerbe für ein vielfältiges Publikum zugänglicher zu machen.

Die Teilnehmer wurden von Romeo Pio Cristofori, Kurator für Kunstgeschichte bei den Museen für Antike Kunst, und Paolo Rebecchi, Leiter der Abteilung für Design und Gebäudemanagement der Stadtverwaltung von Ferrara, begrüßt. Sie stellten die historische und künstlerische Bedeutung des Museums vor und gaben gleichzeitig einen Überblick über die umfangreichen Renovierungsarbeiten, die kürzlich zur Verbesserung des Besuchererlebnisses abgeschlossen wurden. Dazu gehörten eine durchdachte Neugestaltung der Ausstellungen, eine verbesserte bauliche Barrierefreiheit sowie die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Förderung kognitiver und kultureller Inklusion.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Vortrag von Silvia Albieri, pädagogische Koordinatorin der Sozialgenossenschaft „Il Germoglio“, die den inklusiven Ansatz beschrieb, der bei der Schulung des Empfangspersonals an vorderster Front verfolgt wurde. Ihr Beitrag unterstrich die Bedeutung von Sensibilisierung, Empathie und klarer Kommunikation bei der Schaffung einladender Umgebungen für alle Besucher.

Die anschließende Führung veranschaulichte diese Konzepte anschaulich. Unter der Leitung von Romeo Pio Cristofori und Silvia Albieri sowie in Begleitung von Vertretern des Italienischen Blinden- und Sehbehindertenverbands (UICI Ferrara) wurden im Rahmen der Führung wichtige Kunstwerke vorgestellt und gleichzeitig die maßgeschneiderten Kommunikationshilfen des Museums für sehbehinderte Besucher demonstriert. Dazu gehörten taktile Karten, Beschriftungen in Brailleschrift sowie Audioguides, die gemeinsam mit Nutzern und Interessenverbänden entwickelt wurden.

Der Besuch endete mit informellen Reflexionen im ruhigen Garten des Museums, wo die Teilnehmer eingeladen waren, einen Aperitif zu genießen und die Gespräche über die Rolle kultureller Einrichtungen bei der Förderung von Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion fortzusetzen.

IDEATE bedankt sich herzlich bei der Stadtverwaltung von Ferrara und allen fachkundigen Mitwirkenden, die diese bereichernde Erfahrung ermöglicht haben. Der Besuch im Schifanoia-Museum diente nicht nur als Feier der Kunst und Geschichte, sondern auch als eindrucksvolles Beispiel dafür, wie kulturelle Räume durch inklusives Design und eine sinnvolle Einbindung der Interessengruppen transformiert werden können.

IDEATE übertrifft die Ziele hinsichtlich der Teilnehmerbindung und treibt die Integration in die Lehrpläne voran

Das IDEATE-Projekt hat seine ursprünglichen Beteiligungsziele bereits übertroffen: Mehr als 400 Studierende aus 10 Ländern haben an den IDEATE/Imagine-Seminaren teilgenommen. Diese breite Beteiligung spiegelt sowohl die Bedeutung der Projektziele als auch die Effektivität der Zusammenarbeit zwischen den Partnern wider. Insbesondere haben sich Einrichtungen wie die UPB und die UNIFE dazu verpflichtet, das Modell der IDEATE/Imagine-Seminare über den offiziellen Projektzeitraum hinaus fortzuführen, was dessen langfristigen pädagogischen Wert unterstreicht.

Auch bei der Lehrplanentwicklung wurden erhebliche Fortschritte erzielt. Das Konsortium hat gemeinsam Lerninhalte im Umfang von 10 ECTS-Punkten erarbeitet, die in 10 maßgeschneiderten Kursen vermittelt werden. Alle Module liegen weiterhin im Zeitplan, sodass sie bis zum 1. September 2025 aufgezeichnet und fertiggestellt werden können. Darüber hinaus wird derzeit von Partnern in Schweden und Zypern eine einstündige EDI-Schulung im Rahmen des lebenslangen Lernens vorbereitet, die für Akteure der gesamten „Quadruple Helix“ (einschließlich politischer Entscheidungsträger, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie) entwickelt wurde. Dieses Modul wird voraussichtlich bis Ende August fertiggestellt und bis Mitte Oktober in die Sprachen der Partnerübersetzt sein, wobei die englische Fassung als Masterversion gilt.

Ein zentraler Diskussionspunkt war die Frage, wie jede Einrichtung die entwickelten Module in ihre bestehenden Lehrpläne integrieren kann. Dieser Prozess variiert je nach Hochschule und erfordert in der Regel die Genehmigung durch mehrere interne Entscheidungsebenen, darunter Fachbereichsräte, Fakultätsausschüsse und zentrale akademische Gremien. Je nach Einrichtung kann dies zwischen einem Semester und mehr als einem Jahr dauern.

Die Bewertung des Lehrplans ist bereits in vollem Gange. Das Arbeitspaket 2 und ein Teil des Arbeitspakets 3 wurden bereits von fünf externen Universitäten der COLOURS-Allianz begutachtet, die alle positives Feedback gaben. Das Projekt plant zudem, EDI-Beauftragte dieser Einrichtungen einzubeziehen, um die endgültigen Kursinhalte zu prüfen und zu kommentieren. Intern haben die IDEATE-Partner – bestehend aus sehr erfahrenen Dozenten und Professoren – die Relevanz und Eignung des Lehrplans für verschiedene Hochschulkontexte in Europa bestätigt.

Eine Reihe analytischer Maßnahmen wurde bereits erfolgreich umgesetzt, um den Bewertungsprozess zu stärken. Die Inhaltsanalyse hat bestätigt, dass zentrale EDI-Themen gut vertreten sind und mit den Zielen der Arbeitspakete übereinstimmen. Die Analyse der für die Aufgaben aufgewendeten Zeit hat dazu beigetragen, sicherzustellen, dass der Arbeitsaufwand pro Modul angemessen und überschaubar ist. Während die Partnerschaft vereinbarte, dass in dieser Phase keine formellen externen Bewertungen entwickelt werden sollten, hat die von erfahrenem akademischem Personal durchgeführte formative Bewertung zuverlässige Einblicke in das Verständnis und das Engagement der Studierenden geliefert. Schließlich hat die Übereinstimmungsanalyse eine starke Kohärenz zwischen den angestrebten Lernergebnissen und den Lernaktivitäten aufgezeigt, was die allgemeine Bildungsqualität und die strategische Relevanz des Lehrplans untermauert.

Zusammen stellen diese Erfolge einen wichtigen Meilenstein für die Mission des IDEATE-Projekts dar, Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion in den Hochschulsystemen Europas zu verankern.

IDEATE bei der Europäischen Hochschulvereinigung

Unsere italienische Kollegin Sandrine hatte die Gelegenheit, das IDEATE-Projekt auf dem von der European University Association organisierten „Learning & Teaching Forum“ vorzustellen. Die Veranstaltung fand vom 27. bis 28. Februar 2025 in Cork, Irland, statt und brachte rund 250 Teilnehmer aus ganz Europa zusammen, wodurch wertvolle Diskussionen und ein reger Austausch über Innovationen im Hochschulwesen angeregt wurden.

IDEATE ist Teil eines internationalen Kurses

Im Rahmen des südafrikanischen „Comprehensive Cleft Care Workshop“ (CCCW) wird eine spezielle psychosoziale Sitzung stattfinden, bei der Schulungsmaterialien verschiedener EU-Projekte, darunter IDEATE, zum Einsatz kommen. Diese Sitzung soll die Kompetenzen von angehenden und bereits erfahrenen Fachkräften im Gesundheitswesen stärken; das Material aus dem IDEATE-Projekt wird dabei die EDI-Perspektiven, insbesondere die Intersektionalität, in den Vordergrund stellen. Der Lehrplan zielt darauf ab, Fachkräfte im Gesundheitswesen mit dem notwendigen Wissen und den erforderlichen Instrumenten auszustatten, um die Herausforderungen anzugehen, denen Menschen mit Lippen- und Gaumenspalten gegenüberstehen.

2. Treffen in Spanien

Das zweite Treffen fand in Toledo, Spanien, statt. Es war ein fruchtbares Treffen mit konstruktiven Diskussionen, die das Projekt im Einklang mit dem Zeitplan und den angestrebten Ergebnissen voranbrachten.

Die Partneruniversitäten bereiten derzeit eintägige Workshops vor, bei denen Prinzipien des Design Thinking zum Einsatz kommen sollen. Jeder Workshop zielt darauf ab, mindestens 35 Teilnehmer aus der Hochschulgemeinschaft einzubinden, wobei der Schwerpunkt auf praktischen Strategien zur Förderung eines inklusiven akademischen Umfelds liegt.

Der Rahmen für diese Workshops wurde nach sorgfältiger Abwägung entwickelt und durch eine von HKR geleitete gemeinsame Überprüfungssitzung unterstützt. Um die Wirksamkeit und Reichweite dieser Initiativen zu fördern, werden alle Workshop-Materialien auf einem gemeinsamen Laufwerk zur Verfügung gestellt, was einen einfachen Zugriff und eine kontinuierliche Zusammenarbeit aller Partner ermöglicht. Die Termine für die Workshops werden in Kürze festgelegt.

Darüber hinaus haben die Partner im Rahmen von Arbeitspaket 3 Bildungsmodule als Ergänzung zu den Workshops erarbeitet. Diese Module, die im Rahmen eines Peer-Feedback-Prozesses entwickelt wurden, können entweder als eigenständige Einheiten oder als Teil eines integrierten Lehrplans genutzt werden. Die Partnerschaft hat erfolgreich zehn Module mit jeweils 1 ECTS-Punkt erstellt und damit den Umfang des entwickelten Materials gegenüber den ursprünglich geplanten 7,5 ECTS-Punkten erhöht.


Die IDEATE-Online-Schulung vermittelt Trainern Kenntnisse im angewandten Design Thinking für EDI

Am 8. Juli haben wir erfolgreich eine IDEATE-Online-Schulung durchgeführt, deren Ziel es war, Trainer*innen im Bereich „Angewandtes Design Thinking für Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion (EDI)“ zu befähigen. Das von HKR entwickelte IDEATE-Programm dient dazu, Pädagog*innen darin zu schulen, einen umfassenden eintägigen EDI-Workshop unter Anwendung der Prinzipien des Design Thinking durchzuführen. Die Schulung umfasste die Einweisung der Teilnehmer in das EDI-Konzept, die Vermittlung der Kernprinzipien des Design Thinking, die Bereitstellung wichtiger Workshop-Materialien, die Anleitung durch den Prozess, die Durchführung eines Übungsworkshops, die Förderung individueller Anpassungen, die Bewertung und das Geben von Feedback sowie die Förderung kontinuierlichen Lernens und der kontinuierlichen Verbesserung.

Die Gestaltung der Online-Schulung ging über den in unserem Antrag zugesagten Umfang hinaus und bot den Teilnehmenden eine bereichernde und intensive Erfahrung. Mit 25 begeisterten Teilnehmenden aus 10 Hochschulen erhielt die ganztägige Online-Schulung hervorragendes Feedback. Die Teilnehmenden lobten die Wirksamkeit und den hohen Grad an Einbindung während der Schulung und hoben die positiven Auswirkungen sowie den praktischen Nutzen der Veranstaltung hervor. Diese Initiative stellt einen bedeutenden Schritt dar, um das Verständnis und die Umsetzung von EDI im Bildungsbereich durch innovative Design-Thinking-Ansätze zu verbessern.

EDI-Workshop – IDEATE & COLOURS

Vier der Partner von IDEATE (Deutschland, Italien, Spanien und Schweden) sind zudem Teil der Europäischen Universitätsallianz – COLOURS. Es wurde vereinbart, dass wir die EDI-Workshops auch an den folgenden Hochschulen durchführen werden: der Jan-Długosz-Universität in Częstochowa (Polen), der Universität Le Mans (Frankreich), der Fachhochschule Ventspils (Lettland), der Universität „St. Kliment Ohridski“ in Bitola (Nordmazedonien) und der Josip-Jurai-Strossmayer-Universität in Osijek (Kroatien) im Herbst 2024 durchführen werden.

Erstes Treffen in Schweden

Das jüngste IDEATE-Treffen, das vom 8. bis 9. Februar 2024 in Schweden stattfand, stellte einen bedeutenden Meilenstein in unseren gemeinsamen Bemühungen zur Förderung von Inklusion und Vielfalt durch Bildung dar. Das Treffen brachte Partner zusammen, die sich gegenseitig vorstellten und wichtige Aspekte des Projekts erörterten, darunter die Klärung des Budgets und die Finanzvorschriften. Dies sicherte Transparenz und Abstimmung bei der Verwaltung der Projektfinanzen und schuf eine solide Grundlage für künftige Aktivitäten.

Ein Schwerpunkt des Treffens war die Entwicklung des 10-ECTS-Lehrplans, der gegenüber dem ursprünglichen Ziel von 7,5 ECTS erweitert wurde, sowie drei aufeinander aufbauende Mikro-Zertifikatskurse. Jeder Kurs ist darauf ausgelegt, das Verständnis für Gerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion (EDI) zu vertiefen, und so strukturiert, dass er eine umfassende und modulare Lernerfahrung bietet. Die Partner einigten sich auf spezifische Module, die jeweils verschiedenen Hochschulen zugewiesen wurden; deren Inhalte sind auf den Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) abgestimmt und unter Anwendung der Bloomschen Taxonomie ausgearbeitet. Darüber hinaus wurde ein Workshop zur Anwendung von Design Thinking im Bereich EDI vorgestellt, der die Bedeutung innovativer Ansätze in der Bildung hervorhob.

Bei dem Treffen wurde auch die Verbreitungsstrategie erörtert, einschließlich der Einführung einer neuen Website. Die Partner haben sich verpflichtet, etwaige zusätzliche Kosten, die mit diesem innovativen Ansatz verbunden sind, gemeinsam zu tragen. Die Bedeutung von Risiko- und Qualitätsanalysen wurde hervorgehoben, wobei neue Instrumente zur Dokumentation und Überwachung dieser Aspekte vorgestellt wurden. Es wurden weitere Treffen anberaumt, um eine kontinuierliche Zusammenarbeit und kontinuierliche Fortschritte sicherzustellen. Insgesamt war das IDEATE-Treffen ein voller Erfolg, der den Geist der Zusammenarbeit förderte und klare Ziele für die nächsten Phasen des Projekts festlegte.